Teeblätter

Der @r3stless hat ne Schwester. Die hat mir das folgende Rezept freundlicherweise verraten, damit wir ihren Bruder damit verwöhnen können.

Wollt ihr auch jemanden verwöhnen? Könnt ihr:

für 24 Stück

  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 100 g Zucker
  • 500 ml Sojamilch
  • 1/2 Tl Salz
  • 250 g Alsan, zimmerwarm (die in der grünen Packung, die Bioversion in der goldenen Packung gerinnt (bei mir jedenfalls immer))
  • 75 ml Wasser
  • 75 g Zucker
  • 450 g TK-Blätterteig (z.B. den von der Edeka-Eigenmarke)
  • 200 g Schokoguss

Am besten zuerst den Pudding kochen, der muss nämlich für die Buttercreme annähernd die gleiche Temperatur haben, wie die Alsan. Dazu das Puddingpulver mit einem kleinen Teil der Sojamilch klümpchenfrei verrühren und die restliche Milch mit dem Zucker zum Kochen bringen. Dann das Puddingpulver einrrühren und kurz blubbernd kochen lassen; von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Backofen auf 200° vorheizen.

Wasser und Zucker aufkochen und 2 Minuten kochen lassen. Den Blätterteig in etwa gleich große Stücke schneiden und auf einem Backblech verteilen. Auf einer Seite mit dem Zuckerwasser bestreichen, mit Zucker bestreuseln und bei 200° etwa 12 – 15 Minuten backen bis er goldbraun ist. Abkühlen lassen.

Wenn der Pudding Zimmertemperatur erreicht hat, die Alsan mit dem Mixer aufschlagen und den Pudding untermixen. Schokoguss überm Wasserbad schmelzen.

2 Teelöffel Buttercreme auf der flachen Seite des Blätterteigs verteilen (die, die beim Backen unten war) und mit dem Schokoguss bestreichen.

Jetzt nur noch ein bisschen Geduld haben, bis der Schokoguss hart geworden ist.

Guten Appetit!

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Oma Liebchens zugedeckter Kirschkuchen

Als die Mutter meiner Frau (= Oma Liebchen) dieses Rezept mit mir geteilt hat, war ich so, so, so stolz! Ein altes Familienrezept! Und MIR verrät sie es! Ich hätte fast geheult vor Glück.

Später erfuhr ich, dass es dazu gar keinen Grund gab. Sie hat es nämlich mit Freude geteilt und hätte es wohl schon früher getan, wenn nicht der Rest der Verwandtschaft so backfaul wäre. Dann kam ich und endlich war sie nicht mehr die einzige, die für jedes Fest diesen Kuchen backen muss.

Wie auch immer – hier ist das Rezept:

Zugedeckter Kirschkuchen

für den Teig

  • 200g Alsan
  • 150g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 300g Mehl

für die Füllung

  • 2 Gläser Sauerkirschen (Abtropfgewicht je 350g)
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (aus irgend einem Grund funktioniert das scheinbar nur mit dem von Dr. Oe.)

Die Zutaten für den Teig mit den Knethaken zu einem Teig verarbeiten und für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dazu die Kirschen über einem Sieb abtropfen lassen und Flüssigkeit auffangen. Einen kleinen Teil des Safts mit dem Puddingpulver glatt rühren, den Rest aufkochen. Dann das angerührte Pulver mit dem Schneebesen einrühren, andicken lassen und von der Platte nehmen. Vorsichtig die Kirschen unterheben.

Ein Springform fetten und den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Den Boden der Form mit der Hälfte des Teigs auslegen und etwa 10 Minuten im Ofen vorbacken, bis er leicht angebräunt ist.

Wenn die Form wieder abgekühlt ist mit der Hälfte des Restteiges einen Rand in der Form machen und die Kirschmasse einfüllen.

Den restlichen Teig zwischen Klarsichtfolie legen und möglichst genau in der größe der Form ausrollen. Die oberste Folie abziehen und die Teigplatte auf den Kuchen stürzen (vorsichtig!).

Bei 180°C 50 Minuten backen und den fertigen Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Ruccolasalat mit Antipastidressing

Sicherlich könnte ich mein heutiges Mittagessen noch mehr genießen, wären draußen 30° und ich könnte mir die Sonne auf die Haut scheinen lassen. Mal wieder ein Sommererinnerungsmittagessen also. Und noch dazu fast ohne blöde Kohlenhydrate. Aber auch bei knapp über dem Gefrierpunkt lasse ich mir die Laune nicht verderben und freue mich einfach vor.

Antipastidressing

(für 1 Person wenn ohne „Sättigungsbeilage“, für 2 wenn mit)

  • 1 EL Olivenöl
  • 8 große braune Champignons, geviertelt
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gewürfelt
  • Saft von 1 Zitrone
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • frischer Zitronenthymian
  • frischer Rosmarin
  • Salz, Agavendicksaft
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • Ruccola so viel man mag
  • frischer Basilikum

Den Backofen auf 200° vorheizen (Ober- / Unterhitze) und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den EL Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen und die geviertelten Champignons kräftig anbraten, ganz am Schluss erst mit einem TL Agavendicksaft karamellisieren lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen und in der Champignonpfanne das restliche Olivenöl heiß werden lassen und bei mittlerer Hitze die gewürfelte Zwiebel mit der Knoblauchzehe glasig dünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Zitronensaft und den Essig mit dem Öl verquirlen  und den gehackten Thymian und Rosmarin dazu geben. Mit Salz und Agavendicksaft abschmecken.

In der Zwischenzeit sollte der Backofen fast heiß sein. Deshalb jetzt zügig die Paprika und die Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden, auf dem Backblech verteilen und etwa 10 Minuten im Backofen grillen – je nachdem, wie weich ihr das Gemüse mögt.

Jetzt kommt alles zusammen: die Champignons, das Dressing und das gegrillte Gemüse. Am besten noch mal neu abschmecken.

Den Ruccola waschen, trockenschleudern, mit dem Dressing anrichten und noch eine handvoll frischen Basilikum dazu geben. Geröstete Pinienkerne sind sicher lecker dazu! :)

Crêpes

Manche Dinge KANN man einfach nicht veganisieren. Dazu gehören Crêpes. Dachte ich. Seit ein paar Wochen bin ich schlauer und seit wir uns eine superdupertolle Crêpespfanne (diese hier) geleistet haben, gibt es die Dinger bei uns mehrfach in der Woche. Egal ob am Wochenende süß zum Frühstück oder in der Woche herzhaft gefüllt im Büro.

Crêpes

(für 4 Personen zum Frühstück wenn es auch noch Milchreis dazu gibt)

  • 300 g Mehl
  • 4 EL Puderzucker
  • 1 TL Salz
  • 650 ml Sojamilch
  • 50 g Alsan, zerlassen

Mehl und Puderzucker sieben, Salz und Sojamilch dazugeben und kräftig verrühren; im Idealfall klümpchenfrei. Zum Schluss die zerlassene Alsan unterrühren. Der Teig sollte recht flüssig sein, damit er sich optimal in der Pfanne verteilen lässt.

Wie das mit der Pfanne funktioniert ist vermutlich von Pfanne zu Pfanne unterschiedlich, das müsst ihr leider selbst rausfinden. Wir haben aber festgestellt, dass eine ordentlich beschichtete Crêpespfanne eine Investition ist, die nicht zu teuer sein muss, sich aber durchaus sehr bezahlt macht.

Falls ihr euch für die herzhafte Variante fürs Mittagessen entscheidet, nehmt ihr einfach weniger Zucker. 

Herzhafte Crêpesfüllung

(für 3 Crêpes)

  • 1/2 Zwiebel
  • 3 große braune Champignons
  • 100 g Räuchertofu (ungefähr)
  • 1 EL Olivenöl
  • 5 EL Wasser
  • 1 EL Mandelmus
  • 2 EL Hefeflocken
  • Salz, Pfeffer, frische Petersilie

Die Zwiebel, die Champignons und den Räuchertofu ganz, ganz fein hacken (oder kurz in den Vitamix schmeißen) und mit dem Olivenöl in der Pfanne scharf anbraten. Mit dem Wasser ablöschen und mit dem Mandelmus cremig machen. Zum Schluss mit Hefeflocken, Salz und Pfeffer würzen; die Petersilie unterrühren.

Die Füllung dünn auf dem Crêpes verteilen und aufrollen.

Guten Appetit! :-)

Und was isst Du dann aufs Brot?!

Zum Beispiel diesen fantastischen Aufstrich.

Artischocken-Tomaten-Aufstrich

  • 200 g Cashewkerne
  • 150 g Artischocken (in Öl eingelegte aus dem Glas)
  • 130 g getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 2 EL Tomatenöl (das von den getrockneten Tomaten)
  • ein paar EL Wasser (je nachdem welchen Mixer ihr habt und wie feucht die anderen Zutaten so sind)

Alles in den Mixer packen und ordentlich mixen bis die Masse cremig ist. Hier: Vitamix. Ob und wie das mit anderen Mixern geht, kann ich leider nicht sagen.

Hält sich im Kühlschrank…. etwa eine Woche nehme ich an. In der Regel ist so ein Glas bei uns aber in 3 Tagen leer ;-)

Nougatkuchen

Wie man seine Kollegen ganz einfach glücklich  machen kann? Mit Kuchen.

Heute zum Beispiel mit dem hier:

Nougatkuchen

– für eine kleine 18 cm Springform –

  • 50 g gehackte Mandeln
  • 60 g Zucker
  • 60 g Alsan (weich)
  • 150 ml Sojamilch (ziemlich warm bis heiß)
  • 70 g Nougat
  • 220 g Mehl
  • 10 g Speisestärke
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 ml Sprudel
  • Schokostückchen, Art und Menge nach Geschmack

  • Schokoglasur

Als erstes den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und die gehackten Mandeln ohne Fett anrösten (damit später nicht die ganze Schokolade schmilzt) und abkühlen lassen.

Alsan und Zucker schaumig rühren und den Nougat in der Sojamilch auflösen. Dann beide Mischungen miteinander verrühren und Mehl, Stärke und Backpulver dazu geben. Anschließend den Sprudel dazu geben und ganz am Schluss die Schokostückchen und die gerösteten Mandeln vorsichtig unterrühren.

In die Form füllen und 40 Minuten bei 170°C backen.

Den abgekühlten Kuchen mit der Schokoglasur bestreichen.

Was von Weihnachten übrig blieb…

…sind in diesem Jahr vor allem zwei Dinge: Die unbändige Freude über das unerwartetste und schönste Buchgeschenk aller Zeiten und eine Liste mit Plätzchenrezepten, die auf gar keinen Fall verloren gehen soll.

Ich bin gespannt, wie sich die Liste in der Weihnachtsbäckerei nächstes Jahr dieses Jahr verändern und verlängern wird.

Zimtschnecken

zimtschnecke

Ja, ich weiß. Eigentlich hätte ich dieses Rezept vor Weihnachten schon mit euch teilen sollen. Aber genau genommen, ist ja inzwischen auch schon wieder vor Weihnachten, oder? Außerdem machen sich die kleinen Dinger auch im Januar noch wirklich prima zum Morgentee (Und Mittagtee. Und Nachmittagtee. Und Abendtee.)

Zimtschnecken (für 2 Bleche)

  • 400 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 250 g Alsan
  • 100 g Joghurt
  • 1/2 Tl Salz
  • 50 g zerlassene Alsan
  • 1 TL Zimt

Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben und mit den restlichen Zutaten mit den Knethaken schnell zu einem Teig verarbeiten. Es ist nicht schlimm, wenn er ein bisschen klebt. Nach einer Ruhestunde im Kühlschrank gibt sich das.

Den Teig für eine Stunde im Kühlschrank zwischenparken. Anschließend den Backofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Jetzt den Teig in 4 Portionen teilen (wirklich, sonst werden die Schnecken später sonst zu riesig.) und jeweils möglichst rechteckig ausrollen. Zerlassene Alsan mit Zimt vermischen und mit dem Pinsel dünn auf dem Teig verteilen. Dann den Teig von einer Seite zur einer Rolle rollen. Mit einem möglichst scharfen Messer etwa 0,5 bis 1 cm breite Scheiben abschneiden und mit ein bisschen Abstand aufs Backblech legen. Wer mag kann die Scheiben nochmal mit der Alsan-Zimt-Mischung bestreichen, dann werden die Schnecken noch knuspriger und noch aromatischer und sehen noch hübscher aus. :-)

Bei 175° (Ober-/Unterhitze) auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen – ein bisschen aufpassen schadet nicht, die Schnecken sollten nicht zu dunkel werden!

Grüne Hirse-Champignon Pfanne

Als Diabetikerin muss ich ein bisschen aufpassen, dass ich nicht zuuuu viele Kohlenhydrate mitkriege. Besonders jetzt zur Plätzchenzeit geht das oft schneller, als ich „Blutzuckerexplosion“ sagen kann. ;-)

Deshalb habe ich für heute Mittag ein leckeres grünes Vitaminbömbchen vorbereitet, das mit relativ wenig Kohlenhydraten auskommt. Bitte beachtet, dass es sich dabei um meine eigene Definition von „wenig Kohlenhydrate“ handelt und nicht um die, die in diversen Ernährungsprogrammen gilt.

Es ist ein Gericht, das warm oder kalt gegessen werden kann; es eignet sich deshalb besonders gut zum mitnehmen.

Leider gibt es mal wieder keine wirklich konkreten Mengenangaben. Ich weiß meistens vor dem Kochen noch nicht so genau, was am Ende dabei rauskommen soll und ich wiege und messe fast nie was ab. Die Hirse allerdings schon, weil ich da – genau wie bei Nudeln oder Reis – sonst nicht das richtige Maß finde.

 

Grüne Hirse-Champignon Pfanne – eine Portion

  • 50 g Hirse (ungekocht)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 6 frische braune Champignons
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 Handvoll Erbsen
  • 4 Handvoll frischer Blattspinat
  • ein paar EL Wasser
  • 2 EL weißes Mandelmus
  • 2 EL Hefeflocken
  • Salz

Die Hirse nach Packungsanleitung kochen. Die von Alnatura braucht übrigens 5 Minuten Koch- und 10 Minuten Nachquellzeit, das ist in etwa die Zeit, die ihr auch für das Gemüse braucht.

Das Olivenöl in einer großen Pfanne heiß werden lassen; in der der Zwischenzeit die Zwiebel kleinschneiden und die Champignons vierteln. Zwiebel und Pilze 2 Minuten lang scharf anbraten, gegen Ende mit dem Agavendicksaft karamellisieren lassen und mit etwas Wasser ablöschen. Erbsen und Blattspinat dazugeben und warten, bis der Spinat zusammengefallen ist. Dann Mandelmus und Hefeflocken (ggf. auch noch etwas Wasser) einrühren.

Jetzt müsste auch die Hirse fertig sein, die einfach unter das Gemüse gerührt wird. Je nachdem, ob und wie kräftig ihr die Hirse schon gesalzen habt, könnt / müsst ihr jetzt noch mal nachsalzen.

Guten Appetit! :)

 

 

Apfelzuckerkekse

Ihr seht, hier gibt’s zur Zeit überwiegend süße Sachen. Ich könnte mich jetzt mit einem Hinweis auf Weihnachten rausreden, die Wahrheit ist aber, dass ich sehr viel lieber (und besser) backe als koche.

Auf welchem Blog ich das ursprüngliche Rezept gefunden habe, weiß ich leider nicht mehr. Falls Du es wiedererkennst und verlinkt werden möchtest, dann melde Dich bitte!

Apfelzuckerkekse (für 2 Bleche)

  • 300 g Alsan
  • 180 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • ein paar EL Apfelzucker

Mit der großen Schweinerei beginnen: Die Alsan in einen Topf mit Deckel (am besten Glasdeckel) geben und so lange „kochen“ bis sie nicht mehr blubbert. Das stinkt wie Hölle und knallt und spritzt ordentlich. Also auf gar keinen Fall den Deckel aufmachen, das kann im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen!

Alsan abkühlen lassen bis sie wieder fest wird und anschließend mit Zucker und Salz schaumig schlagen. Das Mehl dazu geben und so lange rühren, bis sich alles vermischt hat. Das ist eine ziemlich krümelige Angelegenheit, die man mit den Händen aber ziemlich schnell zu einem weichen, geschmeidigen Teig kneten kann.

Den Teig in einer Schüssel etwa eine Stunde im Kühlschrank richtig kalt werden lassen.

Den Backofen auf 160° Umluft vorheizen und den Apfelzucker auf einen flachen Teller streuen. Aus dem Plätzchenteig mehrere Rollen formen (Durchmesser etwa wie ein 5 Mark Stück 2 Euro Stück) und in 5 mm breite Scheiben schneiden. Jede Scheibe von einer Seite in den Apfelzucker drücken und mit der Apfelzuckerseite nach oben auf ein Backblech legen.

Bei 160° 15 Minuten backen; nicht zu dunkel werden lassen!